Die wichtigsten WordPress-Begriffe ratzfatz erklärt

WordPress Logo vor rotem Hintergrund

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Wenn du deine eigene Website starten möchtest, stellt sich schnell die Frage nach dem passenden System.

Häufig fällt hier die Wahl auf WordPress. (Gute Wahl. Fantastisch.)

Doch kaum ist die Entscheidung getroffen, schwirrt der Kopf: Themes, Plugins und was war nochmal das Backend?

Das Website-Universum bringt seine ganz eigene Sprache mit und WordPress sowieso. Also lass uns mal die wichtigsten Fachbegriffe rund um WordPress genauer anschauen.

WordPress, who the fuck is WordPress?

Okay, fangen wir ganz vorne an: Was ist WordPress überhaupt?

WordPress ist ein Content-Management-System (oder kurz CMS).

Schon wieder ein Fachbegriff, um einen Fachbegriff zu erklären? 😅
I know, I know…

Also hier noch kurz: Was ist ein CMS?

Ein Content-Management-System ist eine Software, mit der du eine Website auch ohne Programmierkenntnisse umsetzen kannst und mit der du deine Inhalte verwaltest.
Also: Texte schreiben, Bilder hochladen, Seiten anlegen, Menüs bauen…

Und das beliebteste CMS der Welt ist – du darfst raten – WordPress!

Mehr als 44 % ALLER Websites weltweit laufen mit WordPress. Unter den Websites, die mit einem CMS erstellt wurden (also nicht von Hand programmiert wurden), hält WordPress sogar über 60 % Marktanteil.

Zum Vergleich: Shopify kommt auf etwa 6,5 %, Wix auf 4,2 % und Squarespace auf 3,1 %. (Stand 2025; Quelle: Hostpress)

Das bedeutet:
WordPress ist erprobt, flexibel, zukunftssicher. Und du findest für fast jedes Website-Problem eine Lösung (oder jemanden, der sie kennt).

Falls du noch überlegst, ob WordPress wirklich das Richtige für dich ist, schau mal hier rein: Warum ich mit WordPress arbeite und es dir auch empfehle.

WordPress.com vs. WordPress.org: Was ist eigentlich der Unterschied?

Bevor wir mit den Fachbegriffen loslegen, müssen wir erst noch eine oft unterschätzte Verwechslungsgefahr aus dem Weg räumen: WordPress ist nicht gleich WordPress. 😅

Klingt erstmal absurd, ist aber so. Und leider macht es einen großen Unterschied, welche WordPress Variante du nutzt.

WordPress an sich ist erstmal nur die Software, also das System hinter deiner Website.

Auf WordPress.org bekommst du diese Software kostenlos und kannst sie bei einem Hoster deiner Wahl installieren. Damit hast du eine sogenannte selbst gehostete WordPress-Website.

Das klingt jetzt erstmal viel komplizierter, als es eigentlich ist. Denn die meisten bekannten Hoster bieten eine 1-Klick-Installation an, mit der du WordPress (wie der Name schon sagt) mit einem Klick installieren kannst. Danach musst du dich nur noch einloggen und schon kann das Website Abenteuer losgehen. 😉

WordPress.com dagegen ist ein kommerzieller Anbieter, der dir Hosting & WordPress als Komplettpaket verkauft.

Du musst dich also nicht um einen externen Hosting-Anbieter kümmern – aber das hat seinen Preis. Die kostenlose Variante ist nämlich stark eingeschränkt und sobald du deine eigene Domain haben möchtest, Plugins installieren willst oder ein schickes Business-Design, zahlst du ordentlich drauf. Und zwar deutlich mehr, als bei den gängigen Hostern, bei gleichzeitig weniger Flexibilität.

Für professionelle Websites, die wachsen dürfen, empfehle ich klar WordPress.org, bzw. eine selbst gehostete WordPress-Website. Damit bist du einfach flexibler und behältst die volle Kontrolle über deiner Website.

Und jetzt: Vorhang auf für die wichtigsten WordPress-Begriffe!

Frontend & Backend

Das Frontend ist die Außenseite deiner Website. Also das, was deine Besucher*innen sehen, wenn sie auf deine Website kommen.

Das ist das Frontend meiner Website

Das Backend hingegen ist das technische System einer Website und deren Inhalte. Die Innenseite quasi – where the magic happens. 😉

Das WordPress-Backend ist der Bereich, den du nur siehst, wenn du in deine Website eingeloggt bist. Hier hast du Zugriff auf alles, was deine Website ausmacht: Du kannst Seiten erstellen oder bearbeiten, Bilder hochladen, Plugins installieren, Design-Einstellungen vornehmen…

Von hier aus steuerst du deine komplette Website.

WordPress-Dashboard

Sobald du dich in deine Website einloggst, landest du im WordPress-Dashboard. Das ist die Startseite deines Backends. Hier hast du die Übersicht über deine Website.

Auf der linken Seite siehst du das Hauptmenü zu den verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten im Backend: Seiten, Beiträge, Themes, Plugins und so weiter.

Screenshot von meinem Dashboard im WordPress Backend

Seiten & Beiträge

WordPress ist ursprünglich als Blogsystem gestartet und unterscheidet deshalb bis heute zwischen Seiten und Beiträgen.

Seiten sind die festen Unterseiten deiner Website: Startseite, Über mich, Angebot, Kontakt

Sie sind statisch, verändern sich selten und du kannst sie im Menü hierarchisch anordnen. Also z. B. Über mich vor Kontakt und Angebot als übergeordneter Punkt mit einzelnen Unterseiten für deine verschiedenen Leistungen.

Screenshot der Seitenübersicht in meinem WordPress Backend

Beiträge sind deine Blogartikel.

Sie werden chronologisch sortiert (neueste zuerst), oft nach Kategorien geordnet und erscheinen automatisch auf deiner Blogübersicht. Jedes Mal, wenn du einen neuen Beitrag veröffentlichst, rutscht er oben ins Rampenlicht.

Screenshot der Beitragsübersicht in meinem Backend

Noch ein wichtiger Unterschied:

Deine Seiten gestaltest du in der Regel individuell und jede kann ein eigenes Layout haben.

Für Blogbeiträge legst du ein allgemeines Design fest (z. B. mit Beitragsbild, Kategorie, Autor), und fügst dann „nur“ noch deinen Text ein. So bleiben deine Blogartikel einheitlich im Design, egal wie viele du veröffentlichst und du musst nicht jeden Blogartikel einzeln designen.

WordPress-Themes

Ein Theme ist das Grundgerüst für das Design deiner WordPress-Website. Hier legst du Dinge wie Farben, Schriften und das generelle Layout deiner Seiten fest. Je nach Theme hast du dabei mehr oder weniger Gestaltungsfreiraum. Und es gibt sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Varianten.

Du entscheidest dich also für ein Theme und installierst das direkt in deiner Website.

Wenn du im WordPress-Backend auf die Theme-Übersicht klickst, wirst du erstmal von der Anzahl erschlagen. Sage und schreibe 7458 Themes gibt es zurzeit dort zur Auswahl (Juni 2025). 🫠

Aber keine Sorge, du musst dich nicht durch alle durchklicken. Im Gegenteil: ich empfehle dir, dich an bewährte und beliebte Themes zu halten. Welche das sind, verrate ich dir weiter unten in meinen Profi-Empfehlungen für deine Website.

Screenshot der Theme-Übersichtsseite aus meinem WordPress Backend

WordPress-Plugins

Plugins sind kleine Zusatzprogramme, die deine Website mit neuen Funktionen versorgen, z. B. ein Kontaktformular, SEO-Tools oder Cookie-Banner.

Screenshot der Plugin-Übersichtsseite aus meinem WordPress Backend

Wie bei Themes gibt es zahlreiche kostenlose und kostenpflichtige Plugins und es ist erstmal verlockend, sich durch all die Möglichkeiten zu klicken. Aber du solltest gut überlegen, welche Plugins du wirklich brauchst. Denn es gibt z.B. Plugins, die schon jahrelang nicht mehr aktualisiert wurden oder einfach schlecht programmiert sind und daher ein Sicherheitsrisiko darstellen. Oder Plugins, die nicht mit deiner WordPress Version oder anderen Plugins kompatibel sind.

Daher der Grundsatz: So viele Plugins wie nötig, so wenig wie möglich.

Darauf solltest du achten, bevor du ein Plugin installierst:
💠 Gute Bewertungen
💠 Viele aktive Installationen
💠 Letzte Aktualisierung nicht zu lange her
💠 Kompatibel mit deiner WordPress-Version

Achte auf diese Angaben

Pagebuilder

Ein Pagebuilder ist ein Plugin, mit dem du deine Website per Drag & Drop gestalten kannst. Du ziehst einfach Elemente wie Text, Bilder oder Buttons an die gewünschte Stelle und siehst direkt, wie deine Seite aussehen wird. So kannst du eine Website erstellen, ohne zu programmieren, hast aber trotzdem viele Gestaltungsmöglichkeiten.

Ein Pagebuilder ersetzt dabei in vielen Fällen die klassischen Theme-Einstellungen. Farben, Schriften und Abstände legst du direkt im Pagebuilder selbst fest.

Bevor Pagebuilder ein major player im Website Biz wurden, war der Ablauf meist so: erst suchst du ein Theme aus, dann ergänzt du es mit Plugins.
Jetzt ist es aber oft andersrum – du wählst zuerst den Pagebuilder und suchst dann ein schlankes Theme, das optimal dazu passt.

Meine Empfehlungen für deine WordPress Website als Selbstständige*r

Du siehst, eine WordPress Website besteht aus mehreren Bausteinen und an ein paar Stellen musst du wichtige Entscheidungen treffen. Damit du die Abkürzung nehmen kannst, kommen hier meine Profi-Empfehlungen für deine Business-Website.

Pagebuilder Elementor

Ich liebeliebeliebe Elementor! 💖 Für mich sind WordPress & Elementor Pro einfach die absoluten Rockstars für moderne & flexible Websites (und mein Webdesignerinnenherz).

Kleiner Fun Fact am Rande: Mehr als 25 % aller WordPress-Websites nutzen Elementor. Du siehst, auch dieses Tool ist beliebt, vielfach erprobt und es gibt viele Expert*innen, die dir weiterhelfen können. (Stand 2025; Quelle: W3Techs)

Screenshot von meiner Startseite, geöffnet in Elementor

Hello Theme

Das Hello Theme wurde extra für Elementor entwickelt und ist super schlank & schnell.
Schlank bedeutet in dem Fall übrigens: Wenig Code = schnelle Ladezeit = perfekt für SEO. Win-Win-Win. 😎

Beliebte Alternativen, die ebenfalls gut mit Elementor funktionieren: Astra oder OceanWP.

Fazit

WordPress wirkt am Anfang vielleicht etwas kompliziert. Aber wenn du dich einmal eingegroovt hast, öffnet sich eine Welt voller Möglichkeiten. Und das Beste: Du behältst die volle Kontrolle über deine Website, die mit dir und deinem Business wachsen kann.

Lust, deine Website mit WordPress umzusetzen? Dann buch dir gerne ein kostenloses Kennenlerngespräch und wir schauen gemeinsam, wie du entspannt und strategisch loslegen kannst.

Kerstin lächelt in die Kamera

BEHIND THE SCREEN

Hola, ich bin Kerstin

Webdesignerin und kreativer Kopf hinter diesem grandiosen Blog. Mit meinen Blogartikeln möchte ich dazu beitragen, dass wir alle das Beste aus unseren Websites rausholen. Und dabei auch Spaß haben! 😎 Deswegen bekommst du nicht den drölften trockenen Fachartikel, sondern ich teile hier meine Arbeitsweiße und meine besten Tipps für Websites für Selbstständige.

2 Antworten

  1. Hallo Kerstin,
    ich lese schon deinen zweiten Beitrag. Bin über Judith auf dich gestoßen. Ich nutze selbst WordPress mit Elementor und OceanWP. Kann alle Aussagen hier nur bestätigen. Hast du wirklich sehr gut und ansprechend zusammengefasst. Kompliment!!
    Grüße Monika

    1. Vielen Dank Monika für deine lieben Worte, das freut mich sehr! 😊 Meine allererste Website hab ich damals auch mit Elementor und OceanWP erstellt, bevor ich Elementor Pro genutzt habe. Hat super zusammengepasst.

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