Warum ich WordPress verwende und es auch dir empfehle

WordPress Logo auf hellem Hintergrund mit mehreren Händen, die hochgestreckten Daumen zeigen.

Inhalt

Eine der wichtigsten Entscheidungen, die du für deine Website (und let’s be honest: für dein ganzes Business) treffen musst, ist, welches Website-Tool du verwendest. Klar, du könntest deine Website später noch auf ein anderes System übertragen. Aber mal ehrlich: Das ist mega aufwendig und deswegen meistens auch teuer.

Also lieber gleich auf ein gutes und langfristig sinnvolles System setzen, damit du auch in ein paar Jahren noch happy mit der Wahl bist und deine Website entspannt mit dir wachsen kann.

In diesem Artikel erfährst du, warum ich als Webdesignerin mit WordPress arbeite – und warum ich es auch dir empfehle, wenn du ein Business mit Substanz aufbauen willst.

Und ich nehme eins schonmal vorweg: WordPress überzeugt mich nicht nur technisch, sondern passt auch zu meinen Werten. Und vielleicht ja auch zu deinen?

Übrigens: Wenn ich von WordPress spreche, meine ich die selbst gehostete Variante (also nicht wordpress.com). Wenn du nicht weißt, was das ist und dir auch andere WordPress Begriffe wie Plugin und Theme nichts sagen, dann schau dir gerne diesen Artikel an: Die wichtigsten WordPress Begriffe ratzfatz erklärt.

So, und jetzt Vorhang auf für meine besten Gründe, warum ich WordPress überragend finde:

1. WordPress ist einfach zu bedienen

Das wichtigste zuerst. Mit WordPress lassen sich schöne und professionelle Websites erstellen, ohne auch nur eine Zeile Code zu schreiben. Du musst also nicht programmieren können und du brauchst auch wirklich kein Technik-Diplom, um deine WordPress Website selbst zu verwalten.

Wie bei jedem Tool brauchst du natürlich auch für WordPress etwas Einarbeitungszeit. Aber wenn du dir einmal Zeit dafür nimmst, ist das System wirklich einfach und intuitiv bedienbar. Wenn einmal alles steht, kannst du easy deine Texte bearbeiten, eine neue Angebotsseite anlegen, Bilder hochladen oder Blogartikel schreiben.

Lass dich also bitte nicht abschrecken von den WordPress Fachbegriffen oder dass WordPress regelmäßig aktualisiert werden muss.

Für mich ist außerdem der große Vorteil, dass ich in Kombination mit dem Pagebuilder Elementor hochwertige Designs erstellen kann, meine Kund*innen ihre Website danach aber trotzdem einfach selbst verwalten und die Inhalte bei Bedarf anpassen können. Ohne, dass sie meine Hilfe dafür brauchen!

2. WordPress ist flexibel & skalierbar

Durch zahlreiche Themes, Plugins und Pagebuilder können ganz unterschiedliche Websites erstellt werden. Du kannst zum Beispiel erstmal mit einer kleinen Website, One-Pager oder Blog starten und dann nach und nach erweitern. Ohne, dass du ein teures Upgrade durchführen musst oder an technische Grenzen stößt, wie das leider oft bei Baukastensystemen wie Wix oder Jimdo der Fall ist.

Diese Flexibilität ist einfach mega genial!

Es gibt tausende kostenlose und kostenpflichtige Plugins, mit denen du fast jede Funktion ergänzen kannst. Von Terminbuchungen über Mitgliederbereiche bis hin zu Shop-Funktionen ist alles möglich.

Auch beim Design sind dir kaum Grenzen gesetzt. Mit Pagebuildern wie Elementor lässt sich deine Website komplett individuell designen, damit sie wirklich zu dir und deinem Stil passt.

3. Mit WordPress gehört deine Website (& deine Daten) wirklich dir

Speaking of: Bei vielen Website-Baukästen (wie Wix, Jimdo oder Squarespace) bist du stark eingeschränkt. Du arbeitest innerhalb der Vorgaben des Anbieters, kannst nur bestimmte Funktionen nutzen und bist oft an deren Hosting und Geschäftsmodell gebunden. Wenn du mal umziehen willst oder zusätzliche Funktionen brauchst, wird das kompliziert und teuer.

Bei WordPress hingegen gehört deine Website wirklich dir. Du entscheidest, welche Plugins du nutzt, wie deine Website aufgebaut ist und was mit deinen Daten passiert.

Außerdem kannst du dir deinen Hoster selbst aussuchen und darauf achten, dass du einen deutschen oder europäischen Anbieter wählst und deine Daten (und die Daten deiner Kund*innen!) nicht in den USA landen.

4. WordPress ist beliebt und zukunftssicher

WordPress ist mit Abstand das meistgenutzte Content-Management-System der Welt. Fast die Hälfte (!) aller Website im Internet sind mit WordPress erstellt. Unter den Websites, die mit einem CMS erstellt wurden (also nicht von Hand programmiert wurden), hält WordPress sogar über 60 % Marktanteil. Zum Vergleich: Platz 2 dümpelt gerade mal bei 6,5 % herum. (Stand 2025; Quelle: Hostpress)

Das bedeutet für dich:

🌍 Eine riesige Community: Es gibt massenhaft Anleitungen, Hilfestellungen, Foren, Videos, Tutorials und das oft kostenlos. Egal, wo du gerade hängst, du bist ziemlich sicher nicht die Erste mit diesem Problem, und es gibt irgendwo eine Lösung dafür.

🔧 Langfristige Weiterentwicklung und Sicherheit: Ein System, das so weit verbreitet ist, wird kontinuierlich weiterentwickelt, gewartet und sicher gehalten.

👩‍💻 Viele Profis, die dir helfen können: Weil WordPress so beliebt ist, gibt es viele Webdesigner*innen, Entwickler*innen und Spezialist*innen, die dich bei Projekten oder technischen Fragen unterstützen können.

5. WordPress passt zu meinen Werten ❤️‍🔥

WordPress ist eine Open-Source-Software. Das bedeutet: Die Software wird dezentral und kollaborativ von Menschen aus der ganzen Welt entwickelt.

Das Besondere daran ist, dass der Code weder einer einzelnen Person noch einem Unternehmen gehört, sondern der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung steht. Ohne dass Download- oder Lizenzgebühren anfallen.

WordPress wird außerdem ständig weiterentwickelt. Sicherheitsupdates, neue Features, Verbesserungen… die Community sorgt dafür, dass das System immer aktuell bleibt.

Ich finde diesen Community Gedanken großartig und die WordPress Philosophie passt zu meinen Werten (und meinem Revoluzzerherz 😉). Seit seiner Gründung im Jahr 2003 basiert WordPress auf Zusammenarbeit. Und dieses Miteinander trägt das System bis heute. Ist das nicht schön?

Fazit

Deswegen finde ich: WordPress ist ideal für alle, die langfristig und unabhängig arbeiten wollen, ohne sich von einer Plattform oder einem Anbieter abhängig zu machen.

Kerstin lächelt in die Kamera

BEHIND THE SCREEN

Hola, ich bin Kerstin

Webdesignerin und kreativer Kopf hinter diesem grandiosen Blog. Mit meinen Blogartikeln möchte ich dazu beitragen, dass wir alle das Beste aus unseren Websites rausholen. Und dabei auch Spaß haben! 😎 Deswegen bekommst du nicht den drölften trockenen Fachartikel, sondern ich teile hier meine Arbeitsweiße und meine besten Tipps für Websites für Selbstständige.

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