✨Personality, baby!✨
4 Wege, um Persönlichkeit auf deiner Website zu zeigen

Coole Omi, die Persönlichkeit zeigt

Inhalt

Hand aufs Herz: Du willst mehr, als einfach nur eine nette Website, oder? Du willst eine Website, die deine Besucher*innen von dir überzeugt und Vertrauen aufbaut.

Neben deiner Expertise solltest du dafür auch etwas ganz Besonderes auf deiner Website zeigen: deine Persönlichkeit.

Indem du deine Persönlichkeit zeigst, sprichst du deine Besucher*innen auf einer emotionalen Ebene an. Du zeigst, dass ein echter Mensch hinter der Website steck und gibst die Möglichkeit eine Verbindung zu dir herzustellen.

Denn Persönlichkeit schafft Nähe.
Nähe schafft Vertrauen.
Und Vertrauen ist die Grundlage für gute Zusammenarbeit.

Wenn du dich auf deiner Website zeigst, gibst du deinen Wunschkund*innen die Chance dich kennenzulernen. Und filterst ganz automatisch die raus, die nicht zu dir passen. (Was ja auch ganz nice ist. 😉)

Denn mal ehrlich, wir arbeiten doch alle am liebsten mit Menschen zusammen, die mit uns auf einer Wellenlänge sind und mit denen sich die Zusammenarbeit gut anfühlt, oder?

Also: Bereit für ordentlich ✨personality✨ auf deiner Website?

1. Wähle einen Stil, der wirklich zu dir passt

Farben, Schriften, Formen – das alles hat einen großen Einfluss darauf, wie du auf deiner Website wahrgenommen wirst.

Deshalb solltest du bei der Gestaltung deiner Website auch nicht einfach dem neuesten Designtrend folgen oder das machen, was „man halt so macht“.

Die ästhetischte beige Website bringt dir nichts, wenn du eigentlich ein bunter Vogel bist. Aber deine Farben runterdimmst, weil du denkst, das sieht „professioneller“ aus.

Genauso wenig hilft dir eine knallbunte Website, wenn du eigentlich eher ruhig, bedacht und klar bist – und dich in so viel visuellem Tamtam schnell überreizt fühlst.

Professionell ist nicht nur, was schick aussieht.
Professionell ist, was zu dir passt und womit du dich wohlfühlst.

Frag dich: Wie kann ich mich im Design zeigen?
Wie kann meine Website ausdrücken, wie ich ticke?

Daraus entwickelt sich dein Website-Stil: Farben, Schriften, Weißraum, Bildsprache und sogar Animationen. Damit du dir das besser vorstellen kannst, zeige ich dir 3 unterschiedliche Beispiele aus meinem Portfolio:

🌱 Florian Federl – ruhig, klar, natürlich

Florian ist Intimitätskoordinator, Kampfchoreograf & Schauspieler.

Seine Website soll bodenständig, klar und vertrauenswürdig wirken.

Wir haben uns für erdige Farbtöne, eine runde, schnörkellose Schriftart und eine ganz reduzierte Gestaltung entschieden.
Ohne Spielereien, ohne Animationen.
Einfach, klar und echt.

💎 Delicate – zart, feminin, hochwertig

Vivien & Sarah sind Musikerinnen und stehen gemeinsam als das Duo Delicate auf der Bühne, hauptsächlich für Hochzeiten & Firmenevents.

Auf der Website soll man sofort spüren: Delicate bedeutet Eleganz, Luxus und Leichtigkeit.

Wir haben mit viel Weißraum gearbeitet, einer eleganten Serifenschrift und nur einer Akzentfarbe. Alles ist ganz fein aufeinander abgestimmt, sogar die Animationen: weich, dezent, fast schwebend. 🤍

🌈 Meine Website – bold, mutig, kreativ

Ich wollte, dass meine Website einfach Spaß macht und Motivation vermittelt.

Mit satten Farben, extradicker Schrift, Cut-out-Collagen und zackigen Animationen entsteht ein Look, der sagt: „Ich hab Spaß an meiner Arbeit und liebe individuelle Websites.“

Mein Tipp an dich: Wähle Farben, Schriften und Formen, die deinen Vibe rüberbringen.

2. Zeig Bilder von dir

Auch wenn du (noch) keine professionellen Fotos von dir hast: zeig dein Gesicht auf deiner Website. Echte Bilder von dir wirken viel persönlicher als Hochglanz-Stockfotos. Und sie haben einen entscheidenden Vorteil: Sie helfen dir dabei, eine Verbindung zu deinen Websitebesucher*innen aufzubauen.

Denn: Menschen bauen schneller Vertrauen auf, wenn sie echte Gesichter sehen.

Studien zeigen: Wenn wir das Gesicht einer Person sehen, können wir sie besser einschätzen, zum Beispiel, ob sie vertrauenswürdig wirkt. Dabei werden im Gehirn Regionen aktiviert, die für soziale Einschätzung zuständig sind. Unser Gehirn bewertet blitzschnell: sympathisch oder unsympathisch, glaubwürdig oder nicht.

Das zeigt sich auch in der Marketingpsychologie. Eine Untersuchung der Nielsen Norman Group hat ergeben, dass Nutzer*innen echte Fotos von echten Menschen auf Websites deutlich aufmerksamer betrachten als Stockfotos oder Design-Elemente und sich später besser an sie erinnern.

Mein Tipp an dich: Nutze das für dich! Mit einem sympathischen Bild von dir im Header deiner Startseite gibst du deinen Besucher*innen sofort ein Gefühl von Nähe.

3. Schreib, wie du sprichst

Nach Design und Bildern schauen wir jetzt auf deine Website-Texte. Wie schaffst du es, dass deine Texte nach dir klingen?

Was nämlich oft passiert: Wir versuchen möglichst „professionell“ zu klingen und schreiben dadurch so, wie wir eigentlich nie reden: steif, distanziert und einfach staubtrocken.

Ein Weg, wie du Leben in deine Website-Texte bringst: Verwende Umgangssprache und Wörter, die du auch im echten Leben benutzt.

Ich sag zum Beispiel ständig „mega“.
Das hat mega Spaß gemacht“, „Ich bin mega müde“, „Das war mega anstrengend“ – gerne auch mit Betonung jeder einzelnen Silbe: ME-GA. (#dramaqueen 😄)
Deswegen taucht dieses Wort auch oft in meinen Texten auf. Um nicht zu sagen: mega oft. (Hehe.)

Ein paar weitere Beispiele:

Statt: „Hast du Interesse?“ → sagst du vielleicht lieber: „Hast du Bock?“
Statt: „Vereinbare einen Termin.“ → „Mach ’nen Termin aus.“

Auch hier ist es mir nochmal wichtig zu sagen: bleib dir treu.
Es geht nicht darum, zwanghaft auf cool oder locker zu machen. Sondern so zu schreiben, wie du dich wohlfühlst!

Wenn du nie „Bock“ sagst, dann bitte schreib das auch nicht. Es muss schon zu dir passen. Sonst wirkt das am Ende so unauthentisch wie der Großkonzern, der plötzlich die Jugendwörter des Jahres verwendet. 😅

Mein Tipp an dich: Hör dir mal ein paar Sprachnachrichten an, die du an Freund*innen geschickt hast. Oder quatsch dein Thema einfach frei runter und nimm dich dabei auf. Und dann hör dir das an und schau, wie du dich ausdrückst und welche Wörter du oft verwendest.

4. Nutze deine Über-mich-Seite, um über dich als Person zu schreiben

Die Über-mich-Seite ist DIE Seite, auf der du deine Persönlichkeit so richtig strahlen lassen kannst.

Der Knackpunkt: Es ist ultraschwer, über sich selbst zu schreiben. Und das führt leider häufig dazu, dass die ÜMS nur ein paar Stichpunkte enthält und sich eher wie ein Lebenslauf liest.

Oder es geht fast ausschließlich um das Angebot und die eigene Arbeitsweiße.
Schade, denn dafür ist ja eigentlich die Angebotsseite da.

Auf der Über-mich-Seite will ich DICH kennenlernen.
Den Menschen hinter dem Angebot.
Was macht dich aus? Wofür brennst du? Warum machst du, was du machst?

Hier ein paar Fragen, die du als Inspiration nutzen kannst:

  • Was hat dich an den Punkt gebracht, an dem du jetzt stehst?
  • Warum hast du dich selbstständig gemacht?
  • Welche Sichtweisen hast du auf dein Thema, die vielleicht nicht alle teilen?
  • Was liegt dir besonders am Herzen – beruflich & privat?
  • Was machst du gerne, wenn du nicht arbeitest?
  • Welche Werte leiten dich und was ist dir in der Zusammenarbeit besonders wichtig?

Natürlich musst du nicht jede einzelne Frage beantworten.
Lass dich einfach inspirieren und überlege dir, was du von dir und deiner Geschichte teilen möchtest. So bleibst du nicht nur im Gedächtnis, sondern ziehst ganz automatisch die Menschen an, die sich mit deinen Werten und deiner Art identifizieren.

Shine on you crazy diamond 💎

Du siehst, es gibt verschiedene Möglichkeiten deine Persönlichkeit auf deiner Website einfließen lassen. Und das Beste ist, dass du dafür keinen Marketingtrends hinterherrennen musst.

Zeig dich auf deine eigene Art.

Wenn du dir Unterstützung bei der Umsetzung wünschst oder zusammen brainstormen möchtest, buch dir eine Stunde Website Hilfe und wir rocken das gemeinsam.

Und jetzt: viel Spaß beim Umsetzen der Tipps!

Kerstin lächelt in die Kamera

BEHIND THE SCREEN

Hola, ich bin Kerstin

Webdesignerin und kreativer Kopf hinter diesem grandiosen Blog. Mit meinen Blogartikeln möchte ich dazu beitragen, dass wir alle das Beste aus unseren Websites rausholen. Und dabei auch Spaß haben! 😎 Deswegen bekommst du nicht den drölften trockenen Fachartikel, sondern ich teile hier meine Arbeitsweiße und meine besten Tipps für Websites für Selbstständige.